Es wäre nie dazu gekommen, hätte ich mich nicht verändert. Hätte ich mich nicht abhängig gemacht. "Schaffst du das eigentlich nicht alleine? Du machst dich total abhängig! Liebes Kind, du wirst demnächst 17!" Die Worte hallen mir durch den Kopf und wollen nicht mehr verschwinden. Genau das ist mein wunder Punkt, auch wenn ich es nicht zugeben will. Ich bin abhängig, ich kann es nicht leugnen. Aber er wird das nie verstehen. Er wird nicht verstehen wie es ist, nur für einen Augenblick zu spüren, was Glück bedeutet. Zu wissen, wie es sich anfühlt, glücklich zu sein. "Du musst lernen loszulassen." Loslassen. Loslassen. Loslassen. Wenn es viel mehr Kraft kostet, festzuhalten, warum fällt es uns Menschen dann trotzdem so schwer, loszulassen? Die Vergangenheit einfach verdrängen, sich nicht mehr umdrehen und mit positiven Gedanken nach vorne blicken?